News im Mai

Gerne teile ich diese Information und stelle den Flyer für eine Mahnwache gegen Femizide und gegen Gewalt an Frauen am 22. Mai 2026 in Düren ein. Ich danken den Organisator*innen für die Vorarbeit.

„Wir laden Sie herzlich ein, an diesem Tag gemeinsam mit uns ein Zeichen zu setzen – gegen Femizide, gegen Gewalt an Frauen und gegen das Schweigen. Eine Frau wurde aus dem Leben gerissen. Sie fehlt. Und sie ist nicht die Einzige. Mit der Mahnwache möchten wir Raum schaffen für Trauer, Wut und Solidarität – einen Moment des Innehaltens, der uns in der Erinnerung verbindet und die gemeinsame Verantwortung stärkt, hinzusehen und nicht zu schweigen. Gleichzeitig wollen wir sichtbar machen, dass Femizide keine Einzelfälle sind, sondern Ausdruck einer gesellschaftlichen Realität, die uns alle betrifft und die nicht länger hingenommen werden darf.“

Geplante Redebeiträge sind unter anderem vorgesehen von:

  • Landrat Dr. Ralf Nolten
  • einer Vertretung des Bürgermeisters der Stadt Düren
  • den Gleichstellungsbeauftragten des Kreises und der Stadt Düren
  • Frauen helfen Frauen Düren und Jülich
  • dem Bezirksrat von ver.di
  • Goldrute e.V.
  • der Opferschutzbeauftragten der Polizei
  • sowie Angehörige Ayşegül Kiyar-Culha

„Wir bitten Sie, den Termin weiterzusagen, damit möglichst viele Menschen erreicht werden. Als stilles Zeichen des Gedenkens laden wir Sie zudem ein, wenn möglich eine weiße Rose mitzubringen. Vielen Dank für Ihre Unterstützung und Ihr Mitwirken. Mit solidarischen Grüßen Eure und Ihre Organisatorinnen.“

Andrea Kenter, Sabrina König, Sabine Kieven, Guido Frings, Eva Hanchi, Julia Hoffmann

Beitragsbild oben: Grüne Aktive bei einer früheren Veranstaltung gegen Gewalt

Presseinfo der Stadt Düren dazu: Mahnwache auf dem Marktplatz gegen Femizide und Gewalt an Frauen

Am Freitag, dem 22. Mai 2026, findet um 16 Uhr auf dem Marktplatz in Düren eine Mahnwache gegen Femizide und Gewalt an Frauen statt. Die Veranstaltung setzt ein deutliches Zeichen des stillen Protests, des gemeinsamen Gedenkens und der Solidarität mit den Betroffenen.

Zur Mahnwache aufgerufen haben die Gleichstellungsbüros der Stadt und des Kreises Düren in Kooperation mit dem Verein Goldrute e. V., dem Runden Tisch gegen Gewalt an Frauen des Kreises Düren sowie dem BezirksFrauenRat Aachen/Düren/Erft der Gewerkschaft ver.di. Anlass ist das Gedenken an eine Frau, deren Leben am 22. Februar 2026 in Düren durch Gewalt beendet wurde. Zugleich soll an alle Frauen erinnert werden, die täglich von geschlechtsspezifischer Gewalt betroffen sind oder ihr zum Opfer fallen. Die Organisatorinnen und Organisatoren möchten damit sichtbar machen, dass Femizide keine Einzelfälle sind, sondern Ausdruck tief verankerter struktureller Gewalt – auch in unserer Gesellschaft und in unserer Region.

Die Mahnwache bietet Raum für Trauer, Solidarität und gemeinsames Innehalten. Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, an der Veranstaltung teilzunehmen und damit ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen zu setzen. Im Rahmen der Veranstaltung sind kurze Redebeiträge sowie ein stilles Gedenken vorgesehen. Als Zeichen des Erinnerns wird eine weiße Rose niedergelegt. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind herzlich dazu eingeladen, ebenfalls eine weiße Rose mitzubringen.

Stadt Düren, Presseinfo vom 19.05.2026: Ausstellung „Armut in Düren“ im Stadtmuseum eröffnet

Düren. Mit großem Interesse ist im Stadtmuseum Düren im Beisein von Bürgermeister Frank Peter Ullrich die neue Ausstellung „Armut in Düren“ eröffnet worden. Zahlreiche Gäste sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Stadtgesellschaft, Hilfsorganisationen und Vereinen nahmen an der Eröffnungsfeier teil.

Die Ausstellung zeigt, dass Armut viele Gesichter hat und auch in Düren eine Herausforderung bleibt. Sie macht deutlich, welche Unterstützungsangebote bereits bestehen, zeigt aber auch, dass die Suche nach Lösungen für die Probleme von Armut betroffener Dürenerinnen und Dürener eine dauerhafte Aufgabe für die gesamte Stadtgesellschaft bleibt.

Nach der Begrüßung durch die Museumsleiterin Dr. Anne Krings richteten Bürgermeister Frank Peter Ullrich und der Beigeordnete für Generationen, Demografie und Soziales der Stadt Düren, Christopher Löhr, kurze Grußworte an die Anwesenden. Beide betonten die gesellschaftliche Relevanz des Themas und würdigten das Engagement der vielen städtischen und privaten Initiativen, Vereine und Hilfsorganisationen, die sich in Düren für von Armut betroffene Menschen einsetzen.

„Armut ist kein abstraktes Thema, sondern betrifft Menschen mitten in unserer Stadt“, sagte Bürgermeister Frank Peter Ullrich. „Die Ausstellung informiert und sensibilisiert. Zugleich zeigt sie, wie wichtig das gemeinsame Handeln von Stadt, Ehrenamt, Vereinen und sozialen Einrichtungen ist. Unsere Sozialdaten sind vergleichbar mit den Daten größerer Städte im Ruhrgebiet. Eine hohe Anzahl an Transferleistungsempfängerinnen und -empfängern ist Herausforderung und zugleich Auftrag für uns, die Menschen in unserer Stadt nicht unnötig zu belasten und gleichzeitig Lösungen für ihre Problemstellungen zu finden.“

Sarah Höner, wissenschaftliche Mitarbeiterin des Stadtmuseums und Mitglied der Projektgruppe „Armut in Düren“, stellte die Bedeutung des Themas für das Stadtmuseum heraus. Das Museum blicke in seinen Projekten nicht nur zurück in die Vergangenheit, sondern nehme auch Gegenwart und Zukunft Dürens in den Blick. Mit der Ausstellung „Armut in Düren“ wolle das Stadtmuseum unter anderem auch persönliche Dürener Geschichten sichtbar machen.

Einen weiteren Einblick in die Entstehung der Ausstellung gab Peter Becker, ehemaliger Schuldnerberater der Evangelischen Gemeinde zu Düren. Er erläuterte, aus welchen Beweggründen vor drei Jahren die Projektgruppe „Armut in Düren“ im Stadtmuseum gegründet wurde, und führte die Besucherinnen und Besucher in die inhaltliche Arbeit der Projektgruppe sowie in die Forschung und Aufarbeitung des facettenreichen Themas ein.

Die Ausstellung „Armut in Düren“ ist zu den Öffnungszeiten des Stadtmuseums, jeweils sonntags von 11 Uhr bis 17 Uhr, zu besichtigen. Der Eintritt ist frei. Nach Vereinbarung bietet das Museum auch Führungen außerhalb der Öffnungszeiten an.

Das begrüßen wir sehr: Die Stadt Düren lädt alle Dürenerinnen und Dürener ein, bei der CSD-Parade in Köln am 5. Juli ein starkes Zeichen für Vielfalt, Toleranz und Gleichberechtigung zu setzen.

Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr beteiligt sich die Stadt Düren in diesem Jahr erneut an der Christopher Street Day-Parade in Köln. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung, aber auch alle anderen Dürenerinnen und Dürener, sind dazu aufgerufen, mit einer gemeinsamen Gruppe ein buntes, lautes und stolzes Zeichen für Toleranz, Vielfalt und Gleichberechtigung zu setzen.

„Die Stadt Düren unterstützt die Werte, für die der CSD steht: Toleranz, ein fairer Umgang mit den Geschlechtern und Offenheit in der Gesellschaft. Mit unserer Teilnahme im vergangenen Jahr haben wir ein starkes Zeichen gesetzt und wollen das in diesem Jahr wieder tun. Und dabei hoffen wir natürlich auf die Unterstützung möglichst vieler Dürenerinnen und Dürener“, bekräftigt Bürgermeister Frank Peter Ullrich.
Die CSD-Parade, als Höhepunkt der ColognePride, zieht in diesem Jahr am Sonntag, dem 5. Juli, durch die Kölner Innenstadt. Es werden wieder Tausende Besucher aus ganz Deutschland und darüber hinaus in der Domstadt erwartet. Das Motto lautet „Für Queerrechte – Viele. Gemeinsam. Stark!“.

Unter www.dueren.de/colognepride hat die Stadt Düren eine Anmeldung für alle Dürenerinnen und Dürener eingerichtet, die an der CSD-Parade gemeinsam für die Stadt Düren teilnehmen möchten. Die Anmeldegebühr beträgt 35 Euro bei der Teilnahme in der Fußgruppe der Stadt Düren und 50 Euro bei der Teilnahme auf dem Wagen der Stadt Düren.
In der Gebühr enthalten sind unter anderem in T-Shirt mit dem Logo der Stadt Düren, verschiedene Stadt-Düren-Pride-Artikel, alkoholfreie Getränke und die Anmeldegebühr für den CSD. Anmelden können sich alle interessierten Dürenerinnen und Dürener ab 16 Jahren – bis 18 Jahre ist die Teilnahme nur in Begleitung eines Erwachsenen möglich.
Soweit die Pressemitteilung der Stadt Düren. Das Bild ist aus dem Jahr 2025!

Vom 20. Juni bis zum 10. Juli 2026 tritt Düren wieder in die Pedale – und das bereits zum 10. Mal!

Natürlich ist auch das Team „GRÜNE Düren“ wieder dabei. Wir würden uns freuen, wenn ihr mit uns Kilometer sammelt – egal ob auf dem Weg zur Arbeit, beim Einkaufen oder im Urlaub. Jeder Kilometer zählt!

👉 Direkt zu unserem Team: https://www.stadtradeln.de/index.php?id=171&L=0&team_preselect=62439

Mitmachen können alle, die in Düren wohnen, arbeiten, zur Schule gehen oder Mitglied in einem Verein sind – also auch alle Grünen Mitglieder im Kreisverband Düren. STADTRADELN steht für klimafreundliche Mobilität, Bewegung und ein bisschen Teamgeist. Mehr Infos: https://www.stadtradeln.de/dueren
Wir freuen uns auf viele Mitradelnde und eure Unterstützung!
Bild: FahrRad__Julian_Janssen

Und noch dies: Das Land Nordrhein-Westfalen verstärkt mit den Mitteln aus dem Sondermögen des Bundes seine Sanierungsoffensive. Grundlage für die Umsetzung ist der „Nordrhein-Westfalen-Plan für gute Infrastruktur“. Daraus fließen insgesamt 3,5 Milliarden Euro bis 2036 in die Sanierung von Fahrbahnen, einschließlich Radwegen, Brücken und Tunnel an Landes- und Kommunalstraßen. Das Verkehrsministerium hat nun – neben den eigenen Programmen – erstmals die Liste der Maßnahmen vorgelegt, die 2026 durch den Nordrhein-Westfalen-Plan finanziert werden: 60 Millionen Euro aus dem Sondervermögen fließen in Maßnahmen an den eigenen Landesstraßen.

Eines der Projekte ist der Ersatzneubau Rurbrücke zwischen Birkesdorf und Hoven in Düren!

Gemeinsame Pressemitteilung der Landtagsfraktionen von Grünen und CDU:
Rekordmittel für die Sanierung von Brücken, Straßen und Radwegen
(vom 15.05.2026)

Verkehrsminister Oliver Krischer hat am letzten Freitag die Maßnahmen aus dem Sondervermögen für die Sanierungsoffensive des Landes im Straßenbau für 2026 vorgestellt.
Über das Landesstraßenerhaltungsprogramm, das Radwegebauprogramm an Landesstraßen sowie das Programm zur Erhaltung der Bundesstraßen werden allein in diesem Jahr gut 500 Millionen Euro in bessere Straßen und Radwege für NRW investiert. Im Einzelnen heißt das: Es fließen 235 Millionen Euro aus Landesmitteln dieses Jahr in den Erhalt bestehender Landesstraßen, gerade auch der Brücken. Hinzu kommen 38,55 Millionen Euro für Erhalt und Neubau von Radwegen an Landesstraßen. Aus dem Sondervermögen fließen in 2026 insgesamt 60 Millionen Euro zusätzlich in Landesstraßenerhalt und Radwege. 171 Millionen Euro, davon knapp die Hälfte aus dem Sondervermögen, werden für Erhaltungsmaßnahmen an Bundesstraßen ausgegeben. Zudem wird aus dem Sondervermögen die Förderung kommunaler Straßenerhaltung deutlich aufgestockt. Dazu erklären Oliver Krauß, verkehrspolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, und Martin Metz, Sprecher für Straßenverkehr der Grünen Landtagsfraktion:

Martin Metz: „Starkes Signal am Brückentag: Als schwarz-grüne Koalition investieren wir Rekordmittel in den Erhalt und die Modernisierung von Straßen, Brücken und Radwegen. Die Landesmittel für den Erhalt von Landesstraßen liegen nun mehr als doppelt so hoch wie vor zehn Jahren. Hinzu kommen die zusätzlichen Gelder aus dem Sondervermögen. Die von Minister Krischer aufgelegte Sanierungsoffensive ist eine sehr gute Nachricht für die Menschen in Nordrhein-Westfalen, die täglich auf unseren Straßen unterwegs sind – egal ob mit dem Auto, dem Bus oder dem Fahrrad. Mit dem Ausbau der Radwege an Landesstraßen zeigt die schwarz-grüne Landesregierung, dass auch sichere und komfortable Wege für Radfahrerinnen und Radfahrer einen hohen Stellenwert haben.”

Oliver Krauß: „NRW investiert mit zusätzlichen Mitteln entschlossen in die Sanierung seiner Verkehrsinfrastruktur – das ist ein sehr wichtiges Signal für unser Land. Modernisierungen von Brücken, Straßen, Tunneln und Radwegen werden konsequent verfolgt. Von der nachhaltigen Erneuerung profitieren wir in allen Generationen: sozial, wirtschaftlich und ökologisch. Die Beschleunigung von Planungs- und Bauprozessen steigert die Effizienz und verleiht erhebliche Schwungkraft: zum Beispiel über innovative Ausschreibungen wie in Königswinter. Auf den neuen Wegen und mit dem Ergreifen der digitalen Chancen kommen wir vorwärts mit zunehmender Geschwindigkeit. Gerade für NRW sind leistungsfähige Verkehrswege unverzichtbar, als Industriestandort, als Transitland und als Drehkreuz in der Europäischen Union. Erhebliche Mittel gehen an unsere Gemeinden und Städte, in denen die Schulen, der Arbeitsplatz oder der Arzt ohne Umwege erreicht werden sollen und müssen – und in denen Verkehrswege oft eine markante überregionale Bedeutung haben, nicht zuletzt mit den wichtigen Rheinbrücken. Die Sanierungsoffensive ist ein wesentliches Erneuerungsprojekt, damit unser Land moderner, mobiler und zukunftsfähiger wird.“

Bilder der alten Brücke unter DN-N.de – Projekt: Ersatzneubau der Rurbrücke auf der L… | Facebook

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