Die drei mobilen Fahrradplattformen der Stadt Düren sind wieder umgezogen: Die sogenannten „Fahrradflundern“ stehen ab sofort Am Pletzerturm, in der Oststraße und in der Nörvenicher Straße. Sie bieten im Rahmen einer Testphase zusätzliche sichere Fahrradabstellmöglichkeiten.
Die mobilen Fahrradplattformen sind jeweils zwei Meter breit und sechs Meter lang und damit in etwa so groß, wie ein herkömmlicher Pkw-Stellplatz. Fünf Fahrradanlehnbügel je Plattform bieten Platz für jeweils insgesamt zehn Fahrräder. Die Fahrradflundern werden unter anderem dort aufgestellt, wo laut Rückmeldungen aus dem digitalen Meldeportal für Fahrradbügel der Stadt und Hinweisen von Dürenerinnen und Dürenern oder den politischen Gremien, Bedarf an Fahrradabstellmöglichkeiten besteht. Sie sollen dabei helfen, neue geeignete Standorte für permanente Fahrradbügel zu finden. Die Testphase zeigt, ob an der Stelle eine dauerhafte Installation von Fahrradbügeln erfolgsversprechend und lohnenswert ist.
Foto oben: Eine der drei mobilen Fahrradplattformen der Stadt Düren steht jetzt in der Oststraße. Die beiden anderen Am Pletzerturm und in der Nörvenicher Straße (Quelle: Pressestelle Stadt Düren).
Auf Facebook wird zu dieser Meldung der Stadt wieder massenhaft digital „Müll ausgekippt“. Man nehme mit den Radständern den Anwohnern einen wertvollen Parkplatz weg und die Dinger würden ja eh nicht genutzt – das sind im Kern die Aussagen. Fakt ist, dass jede*r, der mit dem Rad unterwegs ist, keinen Platz für die Abstellung eines Autos braucht und dass Räder auch vernünftige Abstellmöglichkeiten brauchen. Um gemeldeten „Bedarf“ zu testen, ehe man direkt irgendwo dauerhaft Bügel installiert, sind die Flundern eine tolle temporäre Möglichkeit! Und ja, natürlich gab es Standorte, bei denen der Testzeitraum ergeben hat, dass kein tatsächlicher Bedarf besteht, z.B. am Friedhof Birkesdorf (siehe unten). „Aber dann hat die Flunder ja genau das gemacht, was sie sollte, nämlich Fakten geliefert“, so denke ich.

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