Später Erfolg: Gut 8 Jahre nach unserem ersten Antrag steht nun seit dieser Woche an der Polizeikreuzung die erste Messanlage zur Überwachung von Rotlichtverstößen. Wir freuen uns sehr, dass diese wichtige Maßnahme nun endlich abgeschlossen wurde. Wir sind immer wieder dazu beim Ordnungsamt und beim Tiefbauamt vorstellig geworden und haben bei allen Haushaltsberatungen darauf geachtet, dass das Thema nicht vergessen wird.
Die Anlage wird einen wichtigen Beitrag zur Verkehrssicherheit an diesem Unfallhäufungspunkt bringen.
Im Rahmen der Haushaltsberatungen hatten wir schon die Realisierung der zweiten von den früher bereits beschlossenen Anlagen gefordert. Sofort nach dem Beschluss des Haushaltes haben wir diesen Antrag gestellt, der am 20.5. im Rat beraten wird:
Beschlussvorschlag: Es wird eine weitere stationäre Messanlage zur Überwachung von Rotlichtverstößen und Geschwindigkeitsüberschreitungen an Kreuzungen geplant und 2027 errichtet.
Begründung: Die Koalition Ampel Plus hatte bereits 2017 einen Antrag gestellt, solche Anlagen 2018 und 2019 zu bauen und auch die Finanzmittel im Haushalt eingestellt. Der politische Auftrag wurde jedoch von der Verwaltung zunächst nicht umgesetzt.

Deshalb hatte die Koalition Zukunft Düren den Antrag später erneut eingebracht und erneut die Finanzierung sichergestellt.
Es ist aufgefallen, dass die Zahl der Rotlichtverstöße in den letzten Jahren deutlich zugenommen hat.
Ein Fahrzeug, dass noch „so mal eben“ bei Rot über eine Kreuzung fährt, stellt eine große Gefahr für alle dar. Es ist gut und richtig, wenn die Polizei im Rahmen der Möglichkeiten den Kontrolldruck erhöht, aber auch die Kommunen müssen sich bestmöglich einbringen. Die Stadt Düren muss dazu beitragen, die Zahl der Unfälle zu reduzieren.
Neben anderen Punkten wurden damals 2 Messanlagen zur Kontrolle eingeplant, um in der Stadt Düren die Verkehrssicherheit zu steigern. Inzwischen ist eine erste solche Anlage 2025 angeschafft worden und diese wird im ersten Halbjahr 2026 an der Polizeikreuzung in Betrieb gehen. Deshalb soll die zweite dieser Messanlagen nun auch angeschafft und aufgebaut werden, da diese nicht nur die Geschwindigkeit, sondern auch und vor allem Rotlicht – Verstöße registrieren können.
Neben der besseren Verkehrssicherheit ist ein Nebeneffekt sicherlich auch, dass Einnahmen aus diesen Anlagen die Wartung und Abschreibung leicht decken würden -diese den Haushalt also nicht belasten.
In einem früheren Gespräch mit Herrn Steffens, dem Leiter der Direktion Verkehr bei der Polizei Düren, hat sich gezeigt, dass er solche Maßnahmen sehr begrüßt.
In den Haushaltsberatungen wurde mitgeteilt, dass noch nennenswerte Restmittel bei Amt 30 vorhanden sind. Wir bitten die Verwaltung, die Auswahl des zweiten geeigneten Standortes zusammen mit der Polizei zu treffen und die zweite Anlage zu planen.
Noch eine ergänzende Info: Die im Amt 30 gewünschte stationäre Überwachung für die Schützenstraße sollte bei den anstehenden Bauarbeiten dort berücksichtigt (also vorbereitet) werden. Sollten die Investitionsmittel nicht für beide Anlagen reichen, könnte die Anschaffung der Anlage für die Schützenstraße leicht auf Anfang 2028 verschoben werden, da die Umgestaltung von Straße und Platz ja ohnehin eine längere Zeit beanspruchen wird.
Links: Unfallzahlen reduzieren! – BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und
Neue Messanlagen – BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (beide aus 2018)

Bild: Ghostbike in Andenken an einen getöteten Radfahrer – unsere Vision ist Vision Zero.
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