Meldungen aus Mai und April

Am 2.5. gab es eine Diskussionsveranstaltung des Vereins Sprechfähig e.V. zu Barrieren im Alltag und besseren Beteiligungsmöglichkeiten für Menschen mit Behinderungen. Georg Schmitz von der Stadtratsfraktion man für uns daran teil. Noch ein paar Notizen und Fakten zu Inklusion und zur Veranstaltung:

Inklusion und Vielfalt sind für den Kreis Düren wichtig!
Inklusion bedeutet: Alle Menschen können mitmachen. Die Kreisverwaltung Düren will ein Leben ohne Hindernisse für alle Menschen. Alle Menschen sollen gut leben können. Alle sollen gut mitmachen können. Niemand soll ausgeschlossen werden. Inklusion hat das gleichberechtigte Zusammenleben aller Menschen zum Ziel. Menschen, die als beeinträchtigt oder behindert gelten, sollen nicht länger ausgegrenzt werden.
Vielfalt (Diversity) bedeutet: Alle Menschen sind verschieden. Verschieden sein ist normal: Niemand soll wegen seines Geschlechts, geschlechtlicher Identität, Nationalität, ethnischer Herkunft, Religion, Behinderung, Alter oder der sexuellen Orientierung benachteiligt werden. Gemeinsamkeiten und Unterschiede sollen erkannt, respektiert und wertgeschätzt werden.

Handlungsziele sind:

  1. Sensibilisierung und Information der Bevölkerung sowie Akteure
  2. Schaffung von Strukturen, um Menschen mit Behinderungen eine wirksame politische Teilhabe auf Kreisebene und im Kreisgebiet zu ermöglichen. Die gute Nachricht ist, dass noch in diesem Jahr ein Inklusionsbeirat für den Kreis Düren gegründet werden wird.
    Mehr dazu:

sprech:fähig e.V. – war Veranstalter der Diskussion. Das ist ein gemeinnütziger Verein für inklusive politische Bildung und Teilhabe. Jede Stimme zählt – bei Wahlen, vor allem aber auch in der Zeit „dazwischen“, denn: Politik und Demokratie werden jeden Tag gestaltet. Dazu machen die Workshops und Veranstaltungen. 
Diese Projekte werden u.a. von der Aktion Mensch gefördert.

Georg Schmitz (Grüne): „Ich habe bei dem Termin v.a. viel zugehört und viele Alltagserfahrungen aufgenommen. Ein Thema war Barrierefreiheit im Internet. Es ging insgesamt darum, was es noch braucht, um besser zusammen zu kommen. Wir brauchen mehr solche niederschwelligen Formen des Austausches. Dazu stehe ich gerne zur Verfügung. Die bisherigen Treffen mit Sprechfähig und dem BSV Düren waren sehr gut für beide Seiten“.
Ein Herzensthema brachte er wie so oft zur Sprache: Das Parken auf Gehwegen. Nicht nur Menschen mit Rollstuhl oder Sehbehinderung, sondern ein ganz großer Teil der Gesellschaft wird behindert – egal ob mit Rollator, Kinderwagen oder wenn man zu zweit zu Fuß gegen möchte. „Es gibt immer schöne Sonntagsreden, aber wenn es konkret wird, kneifen viele Verantwortliche und stellen Autos voran“.  (Bilder von Sprechfähig)


Tempo 30 vor der Kita St. Marien auf der Kreuzauer Straße in Niederau

Zur Verbesserung der Verkehrssicherheit gilt im Bereich der Kindertagesstätte St. Marien auf der Kreuzauer Straße in Niederau jetzt Tempo 30. Das teilt das Amt für Tiefbau und Grünflächen der Stadt Düren mit.

Die Geschwindigkeitsbegrenzung ist in beide Fahrtrichtungen im Umfeld der Kita eingerichtet worden. Die Regelung gilt montags bis freitags in den Zeiten von 7 Uhr bis 9 Uhr sowie von 14 Uhr bis 16:30 Uhr – also insbesondere zu den Bring- und Abholzeiten der Kinder.

Hintergrund ist die Verkehrssituation vor Ort: Der Eingang des Kindergartens liegt an der Kreuzauer Straße. Dort ist der Gehweg zum Teil sehr schmal und kann nicht durchgängig durch ein Gitter geschützt werden. Viele Fahrzeuge und auch Lkw fahren dicht am Gehweg entlang.

Mit der Einrichtung von Tempo 30 wird die Verkehrssicherheit für Kinder, Eltern und Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer im Umfeld der Kita St. Marien deutlich erhöht.

RICHTFEST DER MODELLFABRIK PAPIER DÜREN!
Der Rohbau steht und damit ist ein weiterer großer Schritt im Innovationsquartier Düren geschafft. Die Fertigstellung ist für Ende des Jahres geplant! Auf rund 5.400 m² entsteht hier ein echtes Zukunftsprojekt: ein Forschungszentrum für klimaneutrale Papierherstellung mit Technikum, Labor- und Büroflächen. Nachhaltigkeit ist dabei kein Zusatz, sondern Konzept: begrünte Fassaden, Retentionsdächer, Photovoltaik und Wärmepumpentechnik sorgen für ein energieeffizientes Gebäude mit DGNB-Platin-Ambition.

Ziel der Modellfabrik Papier: neue Wege in der Produktion entwickeln. Weniger Energie, weniger Wasser, deutlich weniger CO₂. Denn bis 2045 sollen so bis zu 80 % Energie eingespart werden.

Mit dem Richtfest wurde ein weiterer Meilenstein im Innovationsquartier Düren gefeiert. Hier entstehen optimale Bedingungen für Spitzenforschung zur klimaneutralen Papierherstellung. Ein starkes Signal für Innovation, Nachhaltigkeit und die Zukunftsfähigkeit des Wirtschafts- und Forschungsstandorts Düren im Rheinischen Revier. Mehr Infos gibt’s hier: https://www.dueren.de/wirtschaft-handel/windn/news

Das Projekt wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages, durch das Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen sowie durch das Rheinische Revier gefördert. (Quelle: Win.DN)

Ein paar eigener Eindrücke hat uns unsere Fraktionsvorsitzende Marie Huth mitgebracht.

Alle Infos auf Nachhaltige Papierfertigung – Modellfabrik Papier

Stadt Düren eröffnet neues Familienbüro in der Innenstadt

Mit der Einrichtung eines Familienbüros in der Wilhelmstraße 40 schafft die Stadt Düren eine zentrale, leicht zugängliche Anlaufstelle für Familien – direkt in der Innenstadt und ohne Terminvereinbarung erreichbar. Am Mittwochmorgen (29.04.2026) wurde das Familienbüro offiziell eröffnet.

„In einer immer schwieriger werdenden Welt benötigen Familien Unterstützung und Anlaufstellen, die als Lotsen fungieren. Wir wollen die Jüngsten unserer Gesellschaft fit machen für die Zukunft. Daher wünsche ich allen ein gutes Gelingen und viel Freude bei der Arbeit. Jedes Lächeln, das wir weitergeben, macht die Welt besser“, sagte Bürgermeister Frank Peter Ullrich bei der Eröffnung.

Das Familienbüro bündelt Informationen, Beratung und Unterstützung rund um das Thema Familie: „Es bietet Orientierung im vielfältigen Angebot der Stadt und ihrer Netzwerkpartner, unterstützt bei Anträgen und vermittelt Hilfsangebote“, erklärte der Beigeordnete für Generationen, Demografie und Soziales der Stadt Düren, Christopher Löhr. „Gleichzeitig dient es als Begegnungsort für Familien und stärkt die Präventionsarbeit der Frühen Hilfen.“

Das Familienbüro in der Wilhelmstraße bietet unter anderem auch Still- und Wickelmöglichkeiten. Familienhebammen, Familienkinderkrankenschwestern und eine Pädagogin kümmern sich um die Anliegen der kleinen und großen Besucherinnen und Besucher. Für die Zukunft ist geplant, das Angebot weiter auszubauen und dabei auch weitere Ämter der Stadtverwaltung, wie etwa das Sozialamt oder das Amt für Generationen, Ehrenamt und Betreuungen, mit ins Boot zu holen.

Das neue Familienbüro der Stadt Düren ist ab sofort montags bis freitags von 8 Uhr bis 12 Uhr geöffnet, außerdem donnerstags zusätzlich von 14 Uhr bis 17 Uhr.

Am internationalen Line-Dance-Flashmob (Samstag, 2. Mai), gab es auch eine Aktion mehrerer Gruppen am Kaiserplatz Düren. Die Teilnehmenden übten vor Ort eine einfache Choreo – auch für die spontan hinzu gekommenen Gäste. Für Menschen mit Handicap gab es eine passende „nur-Hände-Version“, jeder konnte also mitmachen. Im Anschluss tanzten alle gemeinsam. Inklusion, also Mitmachen für wirkliche Jede*n stand dabei im Vordergrund.

Ab 2028 wird die RATH Gruppe im nördlichen Bereich des Dürener Bahnhofs ein neues Technikzentrum mit Werkstatt- und Büroflächen errichten. Neues Technikzentrum stärkt ÖPNV und schafft Arbeitsplätze!

Im Beisein von Bürgermeister Frank Peter Ullrich und Landrat Dr. Ralf Nolten hat das Unternehmen die Pläne jetzt der Öffentlichkeit vorgestellt. Die R.A.T.H. GmbH beschäftigt am Stammsitz Düren rund 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und stellt gemeinsam mit ihren Tochterunternehmen Rurtalbus und Rurtalbahn den Bus- und Schienenpersonennahverkehr im Kreis Düren sicher. Gleichzeitig wird vor Ort gewährleistet, dass die Fahrzeuge – auch jene Züge und Busse, die über den Kreis hinaus in ganz NRW und deutschlandweit verkehren – jederzeit sicher und auf dem neuesten Stand sind. Der bisherige Werkstandort an der Kölner Landstraße stößt jedoch zunehmend an seine Kapazitätsgrenzen.

Der Spatenstich für das neue Technikzentrum im nördlichen Bereich des Dürener Bahnhofes ist für Anfang 2028 geplant. Der konkrete Starttermin ist an die Freigabe von Fördermitteln aus dem Strukturwandelprogramm (InvKG) gebunden. Bis Mitte 2029 soll der Komplex fertiggestellt sein. Insgesamt wird mit einem Investitionsvolumen von rund 30 Millionen Euro gerechnet. Nach Angaben des Unternehmens sollen im Zuge des Neubaus rund 150 neue Arbeitsplätze entstehen.

Bürgermeister Frank Peter Ullrich betonte bei der Vorstellung der Pläne die Nähe zum Innovationsquartier Düren, das südlich entlang der Bahnstrecke entsteht: „Auf über 115.000 Quadratmetern entsteht ein ganz neues Stadtviertel, das Wohnen, Arbeiten und Lernen verknüpft. Wir bauen Brücken zwischen Industrie und Wissenschaft. Die Ansiedlung des hochmodernen Technikzentrums passt hier hervorragend hinein.“ Ein erfolgreicher Strukturwandel brauche starke Unternehmen. „Deshalb freuen wir uns darauf, noch enger mit der RATH Gruppe zusammen arbeiten zu können. Wir stellen die Weichen in Richtung mehr Arbeitsplätze, Innovation und steigende Umsätze.“

Landrat Dr. Ralf Nolten erklärte: „Der Neubau des Technikzentrums ist eine gezielte Investition in die Zukunft unseres öffentlichen Nahverkehrs. Das Projekt steht zudem für neue Arbeitsplätze und Wertschöpfung. Es zeigt aber auch, dass über einen aktiv gestalteten Strukturwandel die Daseinsfürsorge für die Menschen im Kreis Düren gesichert und verbessert wird.“

Ergänzend zur städtischen Perspektive unterstreicht auch die RATH Gruppe die strategische Bedeutung des Neubaus für die zukünftige Entwicklung des öffentlichen Nahverkehrs und der eigenen Unternehmensstruktur. „Neue Aufträge und steigende technologische Anforderungen machen eine moderne Werkstattinfrastruktur notwendig, die effizient arbeitet und zusätzliche Arbeitsplätze in Stadt und Kreis Düren schafft“, sagte Herbert Häner, Mitglied der Geschäftsführung der R.A.T.H GmbH. Die Investition sei bewusst zukunftsorientiert angelegt, ergänzte Dr. René Zweigel, Geschäftsführer der RATH Bahntechnik GmbH und Projektverantwortlicher: „Neben klassischen Werkstattprozessen werden auch neue Technologien und Antriebsformen berücksichtig. Wir gehen hier ein wichtiges Infrastrukturprojekt an, das notwendige Werkstattkapazitäten in der Region schafft und damit den zukünftigen ÖPNV nachhaltig prägt und verbessert.“ (Quelle: Stadt Düren, Pressestelle) 

Wir Grüne haben das Thema seit langem positiv begleitet und u.a. zuletzt ein Gespräch mit Verkehrsminister Oliver Krischer dazu vermittelt. Wir freuen uns, dass der Standort Düren Bahnhof von der Rurtalbahn gestärkt wird. Links: Rurtalbahn – Willkommen Zuhause

R.A.T.H. GmbH – Auf den Mittelstand bauen – Verkehr nach vorne bringen

Das Luftbild zeigt das Gelände für den Neubau. Markiert ist dabei die Weiche, die neuerdings die Züge aus Jülich an den neu renovierten Bahnsteig 22 bringt. Für dieses Projekt hatten wir Grüne jahrelang gekämpft. Nun gibt es seit Jahresbeginn den Halt an Gleis 22 und die Bahnsteigausstattung mit Beleuchtung und Wartehäuschen etc. wird in diesen Tagen fertiggestellt.


Meldungen aus dem April: Vom 20. Juni bis zum 10. Juli für den Klimaschutz in die Pedale treten

Die Stadt Düren nimmt dieses Jahr zwischen dem 20. Juni 2026 und dem 10. Juli 2026 zum zehnten Mal an der Klimakampagne „STADTRADELN“ teil. Alle Bürgerinnen und Bürger, Kommunalpolitikerinnen und –politiker sowie alle Personen, die in Düren arbeiten, einem Verein angehören oder eine Schule besuchen, sind eingeladen, beim „STADTRADELN“ mitzumachen und möglichst viele Kilometer zu sammeln.

Wer mitmacht, tritt 21 Tage lang für den Klimaschutz in die Pedale und fördert den Radverkehr. „STADTRADELN zeigt eindrucksvoll, wie einfach jede und jeder Einzelne zum Klimaschutz beitragen kann. Wer aufs Fahrrad umsteigt, tut nicht nur etwas für die eigene Gesundheit, sondern hilft auch dabei, unsere Stadt lebenswerter, leiser und sauberer zu machen“, sagt Bürgermeister Frank Peter Ullrich. „Gemeinsam setzen wir so ein starkes Zeichen für eine nachhaltige Zukunft in unserer Stadt.“

Interessierte können ein STADTRADEL-Team gründen oder einem bestehenden beitreten, um am Wettbewerb teilzunehmen und in den 21 Tagen so oft wie möglich beruflich und privat das Fahrrad zu nutzen. Die geradelten Kilometer können im Online-Radkalender oder per STADTRADEL-App eingetragen werden.
Weitere Informationen unter www.stadtradeln.de/dueren.

Flexpoller sollen Schleichverkehr zwischen Düren und Birkesdorf verhindern

Weil zwei Wirtschaftswege zwischen Düren und Birkesdorf in der letzten Zeit immer häufiger von Autofahrerinnen und Autofahrern illegal als Ausweichstrecke genutzt werden, errichtet die Stadt Düren dort jetzt an zwei Stellen Flexpoller. Diese können von landwirtschaftlichen Fahrzeugen überfahren werden, von Autos aber nicht.

Ein Flexpoller wird westlich des Rurtalbahn-Haltepunktes an der L257 zwischen dem Gewerbegebiet „Im Großen Tal“ und Arnoldsweiler errichtet. Bereits aufgestellt worden ist ein Flexpoller auf dem Wirtschaftsweg im Bereich des Nahversorgungszentrums am Heerweg. Quelle: Stadt Düren, Pressestelle

Der Poller am Heerweg ist bereits beschädigt! Viele Kommentare auf Facebook machen sich über über diesen Beitrag der Stadt lustig, aber niemand geht dort darauf ein, dass man sich einfach mal an die Regeln halten müsste. Auf dem Feldweg haben Autos nichts verloren und doch war es eine beliebte Abkürzung für Viele. Immerhin ist das die Radschnellverbindung Düren-Jülich! Seit Jahren gab es viele Beschwerden und man suchte eine Lösung. Jetzt hat man zumindest mal was probiert. Schade, wenn sich wieder Leute an öffentlichem Eigentum (hier die Poller) auslassen müssen. Beitragsbild gestellt von Anja Georg. Danke!

Büngelerstraße und ein Teilabschnitt des Rurdammwegs wieder offiziell für den Verkehr freigegeben

Im Beisein von Bürgermeister Frank Peter Ullrich, vieler Anwohnerinnen und Anwohner sowie Vertreterinnen und Vertretern aus Politik und Verwaltung sind am Montagnachmittag (27.04.2026) die Büngelerstraße und ein Teilabschnitt des Rurdammwegs wieder offiziell für den Verkehr freigegeben worden.

„Mit der abgeschlossenen Kanal- und Straßenerneuerung wurde die Infrastruktur in diesem Bereich grundlegend modernisiert und nachhaltig verbessert“, erklärte Bürgermeister Frank Peter Ullrich. „Viele Kanäle in unserer Stadt stammen noch aus der Kaiserzeit und müssen dringend erneuert werden. Jetzt haben wir auch hier die Infrastruktur für die Zukunft bereit gemacht und müssen hier lange nicht mehr in die Erde eingreifen.“

Im Zuge der Maßnahme wurde der bestehende Regenwasserkanal auf einer Länge von rund 175 Metern leistungsfähig ausgebaut und an die aktuellen Anforderungen angepasst. Gleichzeitig erfolgte eine Neuordnung der Schmutzwasserkanäle, wodurch das Kanalnetz effizienter und wartungsärmer gestaltet werden konnte.

Außerdem wurden die Fahrbahnen der Büngelerstraße auf einer Länge von knapp 180 Metern und des Rurdammwegs auf einer Länge von rund 80 Metern komplett erneuert und neu gestaltet. Die angepasste Fahrbahnbreite der Büngelerstraße sorgt ab sofort für eine Verkehrsberuhigung, ohne den Begegnungsverkehr einzuschränken. Dazu wurden die Gehwege modern und barrierefrei gestaltet und die Parkflächen klar strukturiert, um das Parken zu ordnen und das ehemals wilde Parken einzuschränken. Auf dem Rurdammweg wurde zudem die Fahrbahnbreite bewusst reduziert, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen und den Radverkehr zu stärken.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist der Hochwasserschutz: Aufgrund der neuen Höhenlage des Rurdammwegs wurde auch die Rampe der Unterführung zum Ruruferradweg angehoben. Dadurch wurde die Sicherheit in diesem Bereich spürbar erhöht.

Neben der funktionalen Erneuerung wurde auch großer Wert auf die Aufenthaltsqualität gelegt. Neue Bäume und Grünflächen werten das Straßenbild sichtbar auf. Unter anderem wurden entlang der Büngelerstraße vier neue Bäume gepflanzt, am Rurdammweg zusätzliche Grünflächen angelegt und möglichst viele bestehende Bäume und Hecken erhalten.

Auch die Straßenbeleuchtung wurde vollständig erneuert und auf einen zeitgemäßen Standard gebracht. Gleichzeitig wurden Leerrohre verlegt, um künftig den Ausbau von Glasfaserinfrastruktur zu erleichtern.

Insgesamt hat die Stadt rund 1,45 Millionen Euro in die Maßnahme investiert. Sie dankt ausdrücklich allen Anwohnerinnen und Anwohnern sowie den ansässigen Betrieben für ihr Verständnis und ihre Geduld während der Bauzeit. Ebenso gilt der Dank allen beteiligten Unternehmen, Planungsbüros und Partnern für die gute und konstruktive Zusammenarbeit. Quelle: Stadt Düren. Pressestelle

Der Ausbaubeschluss lag schon Jahre zurück. Damals hatten wir Grüne viel Zeit mit dem Thema verbracht, um eine gute Lösung zu finden. Wie immer in Düren stand der Wunsch nach Parkplätzen im Raum, während wir v.a. auf Verkehrssicherheit und ein lebenswertes Umfeld auch mit Bäumen gedrängt haben. Wie findet ihr den Ausbau – gebt uns gerne Rückmeldungen.

Foto: Im Beisein von Bürgermeister Frank Peter Ullrich, vieler Anwohnerinnen und Anwohner sowie Vertreterinnen und Vertretern aus Politik und Verwaltung sind die Büngelerstraße und ein Teilabschnitt des Rurdammwegs wieder offiziell für den Verkehr freigegeben worden.

Erfolgreicher Antrag: Parken am Rurbad

Da am Rurbad generell, sowie im Umfeld der Arena Kreis Düren bei Veranstaltungen, immer wieder auf Grünflächen geparkt wird, hatten wir für die Betriebsausschusssitzung einen Antrag gestellt.
Unser Beschlussvorschlag war: Die Wiese direkt an der Zufahrt zum Rurbad nahe der Nippesstraße und dem Mühlenteich wird mittels geeigneter Maßnahmen vor Befahren geschützt und als Blühwiese gestaltet.

Als Begründung führten wir aus: Die Wiese wird regelmäßig als Parkplatz missbraucht. Um die Zufahrtssituation optisch und ökologisch aufzuwerten, sollte das illegale Parken auf der Wiese unterbunden werden. Dazu würden sich z.B. Holzbalken direkt vorne an der Kante und große Natursteine im hinteren Bereich der Wiese anbieten, die der DSB sicher noch vorrätig hat. Danach kann diese Wiese wieder ihre angedachte Funktion erfüllen und man könnte z.B. auch auf einem Teil einen Blühstreifen anlegen.

Auch die Wiesenbereiche auf dem eigentlichen Rurbad-Parkplatz müssen (trotz zahlreicher Gespräche dazu) immer noch besser geschützt werden, damit niemand dort parkt oder wendet. Die Situation ist weiterhin für Fußgänger*innen sehr unbefriedigend und schön ist das Ganze auch nicht. Ob der Grünstreifen gegenüber der Rurbad-Einfahrt städtischer Grund ist, wissen wir noch nicht. Aber auch dort gehören PKW nicht auf die Wiesen!

Nun gibt es eine gute Nachricht: Der Antrag wurde angenommen und eine Buchenhecke erstellt. Oben seht ihr als Beitragsbild eine Aufnahme von heute, dem 31.3.2026 und nachfolgend ein Bild von Januar.

Mehr Bilder von heute:


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