Programmbeschwerde

…. zur Talkshow vom 8.2. – Thema: „Ist Trump ein Vorbild für Deutschland, Herr Chrupalla?“
Meine Mail an Caren Miosga: Rund 5.000 Mal wird US-Präsident Trump in den bislang veröffentlichten Epstein-Akten genannt. „Mich interessiert nicht, wenn Milliardäre im Privatjet Sex mit Minderjährigen haben,“ schreibt Julian Adrat, AfD-Kandidat für das Berliner Abgeordnetenhaus dazu.

Und was macht der ARD: Befragt Herrn Chrupalla zur besten Sendezeit dazu, ob Trump ein Vorbild für Deutschland sein könne. Der Trump, der offenbar nichts dagegen hat, dass auf seinen Straßen Zivilisten erschossen werden. Stattdessen verbreitet er Lügen darüber. Der Trump, dem Völkerrecht ganz offensichtlich egal ist. Und Chrupalla, dessen Partei der Verfassungsschutz als ‚gesichert rechtsextrem‘ einstuft.
Studien zeigen, dass Rechtsextreme in Talkshows selten inhaltlich gestellt werden können – stattdessen nutzen sie die Bühne, um ihre Narrative zu verbreiten, ohne dass Moderator:innen dies ausreichend kontextualisieren. Das ist kein Thema für eine Talkshow – das ist ein Skandal.

Bild: „Eltern gegen Rechts München“
Beitragsbild oben: Demo in Düren gegen Rechtsextremismus
Bild unten: Campact

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